Herbst im Großen Tiergarten in Berlin

Ein tolles Ausflugsziel im Herbst.

Wenn sich die Blätter gelb und braun färben und die Tage kürzer werden, sind wir im Herbst angekommen. Empfehlenswert sind dabei Spaziergänge im Wald, in den Parks der eigenen Stadt mit einem leckeren Tee in einem gemütlichen Café als krönenden Abschluss z. B. eines Sonntages. Arbeitet man in der Nähe eines schönen Parks, kann man dort sogar in seiner Mittagspause einen kleinen Spaziergang machen.

Ich hatte vor zwei Wochen ein Porträt-Fotoshooting mit einem Berliner Model. Für meine Aufnahmen sind wir in den Berliner Tiergarten gegangen und es sind sehr viele schöne Bilder entstanden. Nach unserem Shooting habe ich meine freie Zeit genutzt und bin ein wenig alleine durch den fast menschenleeren Park gegangen. Es hat sich gelohnt und ich hab jeden einzelnen Schritt durch den schönen herbstlichen Park genossen.

Zum Berliner Tiergarten (Stadtteil und Park) könnt ihr euch am besten diesen Wikipedia-Artikel durchlesen als auch diesen Artikel, der sich allein mit dem Park „Großer Tiergarten“ beschäftigt.

Eberesche
Eberesche
Abflug - Fischreiher im Großen Berliner Tiergarten.
Abflug – Fischreiher im Großen Berliner Tiergarten.
Die Früchte des Herbstes sind wie die Blüten im Frühling und Sommer.
Die Früchte des Herbstes sind wie die Blüten im Frühling und Sommer.
Pflanzen können auch im Herbst schön aussehen.
Pflanzen können auch im Herbst schön aussehen.
Schneeball
Schneeball
Hagebutten
Hagebutten
Ein Fischreiher kurz vor seinem Abflug zum anderen Ufer.
Ein Fischreiher kurz vor seinem Abflug zum anderen Ufer.
Es leben sehr viele Enten im Park.
Es leben sehr viele Enten im Park.
Wegweiser zur Luiseninsel
Im Großen Tiergarten gibt es die Luiseninsel. Dort befindet sich ein Denkmal der Königin Luise.

 

Im Sommer wächst an diesem Weg der Farn hüfthoch.
Im Sommer wächst an diesem Weg der Farn hüfthoch.
Früchte des Herbstes im Großen Tiergarten.
Früchte des Herbstes im Großen Tiergarten.
Im Berliner Tiergarten wachsen viele verschiedene Laubbäume. Eichen, Linden, Buchen.
Im Berliner Tiergarten wachsen viele verschiedene Laubbäume. Eichen, Linden, Buchen.
Der kleine Fluss nennt sich Tiergartengewässer und ist ein kleiner Seitenarm der Spree.
Der kleine Fluss nennt sich Tiergartengewässer und ist ein kleiner Seitenarm der Spree.
Großzügig angelegte Wege führen durch den Berliner Park.
Man kann sehr gut zu Fuß und noch besser mit dem Rad den Park erkunden.
Nutzt die Gelegenheit und geht durch den Großen Tiergarten spazieren, wenn ihr in der Nähe wohnt oder arbeitet oder seid.
Eine tolle Atmosphäre im Großen Tiergarten.
Im Herbst möchte man sich nicht in den Park legen. Aber Spazierengehen - das geht!
Liegewiese – Ballspiele sind nicht gestattet.
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Japanische Zierkirschen in Berlin – ein Blütentraum!

Japanische Kirschblüten in Berlin

Nachdem die Krokusse, Schneeglöckchen, Hyazinthen und Narzissen blühen, sind in der Regel – je nach Witterung und Standort – die Kirschbäume dran.

Zierkirschen sind besonders schön, wenn sie blühen

Besonders die rosafarbenen Blüten der Zierkirsche haben es uns dann angetan. Das zarte Rosa in Blüte dicht an dicht ergibt ein sehr romantisches Farbbild. Eine Reise nach Japan zur Kirschblütenzeit mag sicherlich ein absolutes Highlight sein. Aber ihr glaubt gar nicht, wie viele Zierkirschen und Kirschenbäume es in Berlin gibt!

Berliner Zierkirschen stammen zum Teil aus Japan – ein Geschenk zur Wiedervereinigung Deutschlands

Ich habe mich gefragt, warum es so viele von dieser japanischen Kirschenart in Berlin gibt und habe bei meiner Recherche eine interessante Info entdeckt: Der japanische TV-Sender Asahi freute sich so sehr über die Wiedervereinigung Deutschlands 1989, so dass er einen Spendenfonds für die Pflanzung japanischer Zierkirschen in Berlin ins Leben rief. So wurde aus der Anteilnahme der japanischen Bevölkerung an der Wiedervereinigung ordentlich Geld gespendet. Über eine Million Euro kamen dabei zusammen. Über 9.000 Bäume konnten somit – überwiegend in Berlin und Brandenburg – gepflanzt werden. Die Grünflächenämter der jeweiligen Berliner Stadtbezirke unterstützten die Pflanzungen. Der Namen der Kampagne nannte sich „Sakura-Campaign“.

Diese Info habe ich auf der Website der Berliner Stadtentwicklung entdeckt: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/stadtbaeume/de/sakura/ Auf dieser Seite findet ihr auch die Info, an welchen Orten es diese Pflanzungen gegeben hat. Nicht ganz uninteressant für ein romantisches Blütenshooting. Eine kleine Allee von prächtigen Zierkirschen gibt es unterhalb der Bösen Brücke an der Bornholmer Straße: Wikipedia Übergang Bornholmer Straße

Natürlich sind nicht alle rosafarbenen Zierkirschen, die es in Berlin gibt, Teil dieser damaligen Spendenaktion.

Verschiedene Variationen an Zierkirschen

Zierkirschen gibt es in vielen verschiedenen Variationen. Sie unterscheiden sich zum Beispiel in der Form des Wuchses. So gibt es einen überhängenden oder kugelförmigen Wuchs oder aber einen trichter- und säulenförmigen. Sie gehören zur Familie der Rosengewächse und blühen nur für eine sehr kurze Zeit. Sie trägt sogar Früchte, die essbar sind. Sie reifen von Mai bis Juli und färben sich purpurfarben-schwarz.

Kirschblüte in Japan

„Hanami“ (japanisch) ist ein weit verbreiteter Brauch in Japan und bedeutet soviel wie „Blütensehen“ oder „Blüten betrachten“. In Japan findet die Kirschblüte – ähnlich wie in Deutschland – von Ende März bis Anfang Mai statt.

Zierkirschen in Berlin
Die rosafarbenen Blüten der Zierkirsche sind einfach nur schön. Nicht kitschig!
Kirschblüten auf dem Weg zum Mauerpark.
Es wurden viele Zierkirschen am Gedenkstreifen der deutschen Teilung gepflanzt.
Zierkirschendetail
Kirschblüte im Detail. Blüte wächst aus Zweig.
Blüte der japanischen Zierkirsche - Detailaufnahme
Das Zartrosa der japanischen Zierkirschen. Die fünfzählige Blüte besitzt eine doppelte Blütenhülle.
Kirschblüten an einem Sonntag im April.
Dicht nebeneinander pflanzten die Grünflächenämter die japanischen Zierkirschen auf dem Weg Richtung Mauerpark in Berlin.
Japanische Zierkirschenblüten
Japanische Zierkirschenblüten
Aus Freude über die Wiedervereinigung Deutschlands spendeten die Japaner den Deutschen rund 9.000 Zierkirschen.
Aus Freude über die Wiedervereinigung Deutschlands spendeten die Japaner den Deutschen rund 9.000 Zierkirschen.
Japanische Zierkirsche in Berlin blühen wunderschön
Japanische Zierkirsche in Berlin blühen wunderschön

Die Pfaueninsel – Schlüsselblume, Wunderlauch und hohler Lerchensporn

Wunderlauch riecht nach Bärlauch. Hat aber schmale Blätter und blüht ca. zwei Wochen vorm Bärlauch.

Am 19. April bin ich mit meinem Mann und guten Freunden auf der Berliner Pfaueninsel gewesen. Wir hatten perfektes Frühlingswetter und setzten mit einer Fähre rüber. Ich mit meiner Canon 5D Mark II bewaffnet. Die Pfaueninsel ist 67 Hektar groß und gehört seit 1990 zum UNESCO Weltkulturerbe. Weitere Infos hier: Wikipedia

Von Pfauen und schönen Pflanzen

Die Insel erstrahlte in einem zarten Frühlingsgrün. Und ich hielt fleißig Ausschau nach den Pfauen, die dort frei herumlaufen. Doch neben den wunderschönen Pfauen, die uns ab und zu begegneten, faszinierte die Flora um einiges mehr. Es gibt sehr viel Wald auf der Insel. Wald nimmt dort die meiste Fläche ein. Vor allem Eichen sind dort anzutreffen, aber auch andere Baumarten, wie zum Beispiel Ginkgo oder Weiße Maulbeere, die bereits im 19. Jahrhundert gepflanzt worden sind.

Die Echte Schlüsselblume

Ich entdeckte die Echte Schlüsselblume (Primula veris) auf einer begrasten Freifläche. Sie wuchs dort in kleinen Grüppchen. Die Schlüsselblume gehört zur Gattung der Primeln aus der Familie der Primelgewächse. Sie liebt kalkhaltigen, stickstoffarmen, humushaltigen, lockeren Lehmboden und wächst überwiegend auf trockenen Wiesen, Rainen und in lichten Laubwäldern.

Wunderlauch riecht wie Bärlauch

Meinen Freunden fiel zudem ein zwiebel-, knoblauchartiger Geruch auf, der die ganze Zeit in der Luft lag. Wir entdeckten eine Pflanze, die große Flächen auf der Insel bedeckte. Wir vermuteten zunächst, dass es Bärlauch sein müsste. Jedoch fielen mir die schmalen lanzettförmigen Blätter auf, die im Vergleich zum Bärlauch oder auch zum Maiglöckchen fiel schmaler waren. Zuhause via Google entdeckte ich den Irrtum: Weder Bärlauch noch Maiglöckchen! Es ist der Wunder-Lauch (Allium paradoxum) gewesen. Wunder-Lauch ist genauso wie Bärlauch essbar! Ursprünglich stammt er aus dem Kaukasus, aus den Bergen in Zentral-Asien und aus dem Nord-Iran. Unter folgendem Link gibt es ein interessantes Youtube-Video zum Bärlauch und zum Wunderlauch: https://www.youtube.com/watch?v=FanbwNvGP6A

Der Hohle Lerchensporn

Neben Wunderlauch und Schlüsselblume entdeckte ich noch eine Pflanze, die ich zuvor noch nie gesehen und von ihr auch noch nie gehört oder gelesen hatte: Der Hohle Lerchensporn (Corydalis cava). Im Gegensatz zur echten Schlüsselblume und zum Wunderlauch ist der hohle Lerchensporn giftig bis mäßig giftig. Vor allem die Knolle ist stark giftig. Das in der Pflanze enthaltene Bulbocapnin „erzeugt einen Zustand, der sich bereits der katatonischen Schizophrenie nähert … es sind schon Fälle von automatischem Gehorsam bekanntgeworden. Bulbocapnin hat eine sedierende Wirkung auf das Kleinhirn und setzt vermutlich die motorischen Zentren im Hypothalamus außer Funktion.“ (Quelle: http://www.physiologus.de/stimulans.htm.) Die Pflanze ist in Mitteleuropa weit verbreitet.

Die Pfaueninsel ist für einen Sonntagsausflug bestens geeignet!

Pfau präsentiert stolz sein Federkleid.
Pfau präsentiert stolz sein Federkleid.
Auf der Pfaueninsel gibt es freilaufende Pfauen. Es sind wunderschöne Vögel.
Auf der Pfaueninsel gibt es freilaufende Pfauen. Es sind wunderschöne Vögel.
Die echte Schlüsselblume mag kalkhaltige Böden mit Humus. Sie wächst auch auf der Pfaueninsel. Die jungen Blätter und Blüten eignen sich für einen Wildblumensalat.
Die echte Schlüsselblume mag kalkhaltige Böden mit Humus. Sie wächst auch auf der Pfaueninsel. Die jungen Blätter und Blüten eignen sich für einen Wildblumensalat.
Wunderlauch riecht nach Bärlauch. Hat aber schmale Blätter und blüht ca. zwei Wochen vorm Bärlauch.
Wunderlauch riecht nach Bärlauch. Hat aber schmale Blätter und blüht ca. zwei Wochen vorm Bärlauch.
Auf der Pfaueninsel in Berlin gibt es in großen Mengen Wunderlauch. Es kann wie Bärlauch zubereitet werden.
Auf der Pfaueninsel in Berlin gibt es in großen Mengen Wunderlauch. Es kann wie Bärlauch zubereitet werden.
Die Pflanze wächst gern in Buchenwäldern.
Die Pflanze wächst gern in Buchenwäldern.
Der hohle Lerchensporn blüht auf der Pfaueninsel im Südwestlichen Berlin in Lila und Weiß.
Der hohle Lerchensporn blüht auf der Pfaueninsel im Südwestlichen Berlin in Lila und Weiß.
Die Blätter des hohlen Lerchensporns sind schwach bis mäßig giftig.
Die Blätter des hohlen Lerchensporns sind schwach bis mäßig giftig.

Krokusse sind Frühblüher und damit unsere Frühlingsboten Nummer 1!

Aber auch gelbe Krokusse sind ein toller Farbklecks!

Krokusse kommen ursprünglich aus dem Orient, Nordafrika, aber auch aus Europa. Die in gelb, lila und weiß blühenden Knollengewächse sind unsere liebsten Frühlingsboten; denn sie sind meist der erste natürliche Farbkleks in Parks und in Gärten. Noch Wochen, bevor die Natur im großen Stil aus seinem Winterschlaf erwacht. Die Krokusse, die wir kennen, müssen mithilfe von Insekten bestäubt werden, damit es zur Blüte kommen kann. Krokusse gehören zur Gattung der Schwertliliengewächse. Genauso wie Gladiolen und Iris (Schwertlilien).

Safran ist eine Krokus-Art

Es gibt verschiedene Krokusarten. Eine davon ist das im Herbst blühende Safran. Das sehr beliebte und bekannte Gewürz kommt aus den Stempeln der Safran-Blüten. Interessant finde ich, dass Safran wegen eines dreifachen Chromosomensatzen unfruchtbar ist und nur durch die Teilung der Knollen vermehrt werden kann. Die Länder Iran, Afghanistan, aber auch der Mittelmeerraum Europas bauen Safran an. Hauptanbaugebiet ist der Iran. Die Safranfäden werden von Hand gepflückt! Eine sehr mühselige Arbeit, die auch den hohen Preis dieses Gewürzes rechtfertigt.

Krokusse blühen in vielen Berliner Parks

Anfang März bin ich im Biesdorfer Schlosspark gewesen. Ein Krokus-Traum! Hauptsächlich lila-farbene Krokusse dicht an dicht auf einer Fläche. Aber ihr müsst gar nicht soweit rausfahren. Auch im Volkspark Friedrichshain und im Bürgerpark Pankow gibt es diese Farbklekse zu sehen. Die Blütezeit von Krokussen beginnt im Januar und endet im April. Ihr habt also noch ein wenig Zeit, euch beim nächsten Parkspaziergang an den Krokussen zu erfreuen, bis sie von anderen Blumen abgelöst werden.

Krokusse gehören zur Gattung der Schwertliliengewächse.
In vielen Parks blühen derzeit Krokusse und wachsen zum Teil großflächig, wie im Biesdorfer Schlosspark.
Krokusse stehen meist eng zusammen. Die Knollen überwintern im Boden.
Krokusse stehen meist eng zusammen. Die Knollen überwintern im Boden.
Aber auch gelbe Krokusse sind ein toller Farbklecks!
Aber auch gelbe Krokusse sind ein toller Farbklecks!
Am schönsten finde ich die lila-farbenen Krokusse.
Am schönsten finde ich die lila-farbenen Krokusse.
Krokusse im Schlosspark Biesdorf
Die Krokusse blühen von Januar bis April in vielen Gärten und Parks.

Der Herbst – Pflanzenaufnahmen

Die Fruchtkapseln oder auch Schalen der Baum-Hasel wirken sehr bizarr.

Herbstspaziergänge im Wald, in den Berliner Parks oder einfach durch die Straßen von Berlin machen einen Sonntag zusammen mit einem Ingwer-Honig-Zitronen Tee und einem Stück Kuchen perfekt.

Hier kommen ein paar herbstliche Pflanzenaufnahmen der letzten vier Wochen…

In den nächsten Beiträgen werde ich mich wieder verstärkt auf einzelne Pflanzen konzentrieren. Für die Serie „Durch die Blume“ suche ich einen neuen Kandidaten. Wenn ihr also jemanden kennt (m/w), den ich interviewen kann oder sollte, dann meldet euch sehr gerne bei mir.

Die letzten Blumen im Herbst.
Die letzten Blumen im Herbst.
Die Blätter leuchten in kräftigen Farben.
Die Blätter leuchten in kräftigen Farben.
Eingeschlossen in diesen Samenhüllen, befindet sich jeweils eine Pflanzensame.
Eingeschlossen in diesen Samenhüllen, befindet sich jeweils eine Pflanzensame.
Die Fruchtkapseln oder auch Schalen der Baum-Hasel wirken sehr bizarr.
Die Fruchtkapseln oder auch Schalen der Baum-Hasel wirken sehr bizarr.
Beerenstrauch im Park
Diese blauen Beeren eines Strauches lichtete ich beim Spaziergang im Park am Falkplatz ab.
An einem Nachmittag im Oktober.
Dieses Bild entstand bei einem Spaziergang im Großen Tiergarten.

 

Der Botanische Volkspark Blankenfelde-Pankow

Der Sonnenhut blüht im Botanischen Volkspark.

Ein Sonntagsspaziergang Anfang November

Wie würden Sie/würdet ihr einen Sonntagnachmittag Anfang November verbringen, wenn die Sonne scheint bei blauem Himmel und bei sage und schreibe 17 Grad? Auf jeden Fall draußen! Zum Mauerpark hinter den Touristen auf dem Mauerparkflohmarkt hinterherschlendern, war keine Option. Irgendwo in den Wald nach Brandenburg dauerte zu lange. Google half mir bei der Ideenfindung, so dass im Ergebnis der Botanische Volkspark in Blankenfelde-Pankow erschien.

Dorthin ging es also. Das dachten sich auch einige andere Frischluftgenießer! Es war voll dort! Vor den Münzautomaten, aus dem man sich für einen Euro sein Eintrittskärtchen ziehen musste, standen gefühlt 100 Leute. Es waren dann doch „nur“ 15. Es machte sich bereits die Angst in mir breit, dass die Sonne bereits um 16.30h untergeht und ich wertvolle Zeit mit Warten verbringen würde. Ging dann aber doch recht schnell, und ich schlenderte die breiten Wege entlang.

Ursprünglich diente das grüne Gelände als Schulgarten (1909) mit Bäumen und Pflanzen, die hauptsächlich aus den Wäldern Brandenburgs stammten.  Der Schulgarten war für die Anzucht und Lieferung von Pflanzenmaterial für den Botanik- und Zeichenunterricht in den Berliner Schulen vorgesehen. Auf dem Gelände gibt es auch Schaugewächshäuser. Diese entstanden in den 20er Jahren. Ebenso wie die Einrichtung des Arboretums.

Nach dem Krieg übernahm im Jahr 1952  Walter Ulbricht die Anlage zu Ausbildungszwecken. Es kamen Stallungen für Haustiere, Volieren und Gehege für Wildtiere hinzu für den Schulunterricht aber auch für die Nutzung durch Arbeitsgemeinschaften.

Der Botanische Volkspark Blankenfelde-Pankow ist seit 1995 öffentlich zugänglich und steht unter steht unter Denkmalschutz.

Aktuell existieren um die 6.000 Pflanzen, Stauden und Gewächse. Im Gewächshaus gibt ein kleines Café, das sogar an Wochenenden und Feiertagen geöffnet ist. Der Kuchen ist dort sehr empfehlenswert. Ebenso der Cappuccino.

Grün Berlin GmbH betreibt als Servicegesellschaft des Landes Berlin die Entwicklung und den Betrieb der Botanischen Anlage Blankenfelde.

Unter den folgenden drei Links gibt es weitere Informationen zum Botanischen Volkspark:

Website: Grün Berlin

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/gruenanlagen/de/sondergruenanlagen/botanische_anlagen/pankow.shtml

http://de.wikipedia.org/wiki/Botanische_Anlage_Blankenfelde

Der Sonnenhut blüht im Botanischen Volkspark.
Der Sonnenhut ist eine Arzneipflanze, die bei Erkältungen hilft.
Ganz aus Glas.
Im Gewächshaus befindet sich ein nettes kleines Cafe mit leckerem Kuchen und Cappuccino.
Samenkapseln
Im Gewächshaus des Botanischen Volksparks gab es einige interessante Pflanzen zu entdecken.
Samenkapseln
Herbstfrüchte im Sonnenlicht.
Das Geld der Blätter leuchtet.
Der goldene Oktober wird zum goldenen November.
Auf dem Feld.
Ein schöner Herbsttag Anfang November.

 

Herbstbilder aus dem Botanischen Garten Berlin – tolle Pflanzenfotografie

Gelb-Rote Blüte

Es ist Mitte Oktober und es ist nicht mehr zu übersehen: Der Herbst ist da! Als Vorbote des Winters hasse ich ihn. Denn ich mag keinen Winter. Die Monate Januar und Februar könnte ich getrost verbannen – meterologisch betrachtet. Stattdessen ist mein Vorschlag, den Januar an den Frühling zu packen. Was wäre es schön, wenn uns die Frühlingsblüte einen Monat länger erfreuen würde?! Und der Februar? Der dürfte meinetwegen gern den Herbst verlängern mit zwei Monate goldenem Oktober.

Aber da das Leben kein Wunschkonzert ist, freue ich mich derzeit über das bunte Laub und die letzten Herbstblüten. Die Sonne steht in einem wunderschönen Winkel zur Erde, so dass das Licht sich perfekt für Pflanzenaufnahmen eignet.

An dieser Stelle möchte ich euch den Fotografen Ugur Orhanoglu vorstellen. Er macht grandiose Bilder, wie ihr auf seiner Website www.ugur-boss.com selbst sehen könnt.

Für meinen Pflanzenblog ist er vergangenes Wochenende im Botanischen Garten in Berlin gewesen und hat ein paar Pflanzenaufnahmen gemacht, die für sich sprechen. Viel Spaß beim Betrachten!

Kaktusaufnahme von Ugur Orhanoglu
Stachelig und schön! Kakteen.
Gelb-Rote Blüte
Fotograf Ugur Orhanoglu hat mir ein paar beeindruckende Pflanzenaufnahmen zur Verfügung gestellt.
Hängende Blütenpracht.
Das schöne an Pflanzen- und Naturfotografie: Man muss die Natur nicht fragen, ob wir sie fotografieren dürfen!
Beeren am pinken Stil.
Lenkt eure Aufmerksamkeit auf die Natur. Sie bietet wahre Schönheiten.
Kleine haarige Pflanze.
Nahaufnahmen von Pflanzen sind ein Eye-Catcher.
Der Botanische Garten Berlin ist ein Highlight für Pflanzenliebhaber!
Blaue Blüten im Herbst.
Sieht aus wie eine grüne Raupe, ist aber eine Pflanze.
Beeindruckende Schöpfung der Natur!
Herbstblumen Botanischer Garten
Pflanzenfotos von Ugur Orhanoglu aus Berlin.

Der Nationalpark Plitvicer Seen

Der Waldwachtel-Weizen blüht auch im September in Kroatien.

Der Nationalpark Plitvicer Seen war ein weiteres Highlight meiner Kroatienrundreise im September. Leider war an dem Tag, als ich mich zu den Plitvicer Seen aufmachte, schlechtes Wetter. Dunkelgraue Wolken lagen schwer über den 294,82 quadratkilometergroßen Nationalpark. Das Besondere an den Plitvicer Seen sind 16 Seen, die in einer Länge von 8.200 Metern durch größere und kleinere Wasserfälle miteinander verbunden sind. Der Höhenunterschied vom höchsten zum niedrigsten See beträgt 150 Meter.

Bereits seit dem 26. Oktober 1979 gehören die Plitvicer Seen dem Kultur- und Naturerbe der UNESCO-Liste an. Zur Entstehungsgeschichte des Naturgebietes gibt Wikipedia Auskunft: http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_Plitvicer_Seen

Trotz des trüben Wetters war es wunderschön, an den Seen entlang spazieren zu gehen und sich mit Blick auf die zahlreichen Wasserfälle und das glasklare Wasser verwöhnen zu lassen. Der Geruch der feuchten Luft und der ersten Herbstblätter des Buchenwaldes, durch den ich spazieren ging, sorgte für Entspannung.

Ein paar Pflanzen, wie den Fransen-Kleinenzian oder den Waldwachtel-Weizen, haben es vor meiner Kameralinse geschafft. Insgesamt soll es hier über 1.200 Pflanzenarten geben, davon 55 Orchideen.

Das Nationalparkgebiet ist von dichten Wäldern umgeben. Eine Besonderheit stellt ein 79,50 Hektar großes Urwaldgebiet im Nordwesten des Parks dar. Die dortigen Buchen und Tannen sollen ein Alter von bis zu 700 Jahren erreichen.

Der Waldwachtel-Weizen blüht auch im September in Kroatien.
Hier blüht auch der Waldwachtel-Weizen.
Wunderschöne Wasserfälle
Ein Wasserfall nach dem anderen kann man im Nationalpark Plitvicer Seen bestaunen.
Baumstamm im Regen
Ein Baumstamm liegt im Wasser.
Die Blumenwelt des Nationalparks Plitvicer Seen beherbergt 55 Orchideenarten.
Wer kennt diese Pflanze?
Über 1.200 Pflanzenarten gibt es im Nationalpark Plitvicer Seen.
Ich nehme an, dass dies ein Fransen-Kleinenzian ist.
Ein Hagebuttenstrauch rechts im Bild.
Glasklares Wasser und eine tolle Flora.
Glasklares Wasser im Nationalpark Plitvicer Seen
Das Wasser des Nationalpark Plitvicer Seen ist glasklar und trinkbar.

 

Der Nationalpark Krka in Kroatien

Wildes Alpenveilchen - auch Erdbrot genannt.

Wie bereits im vorherigen Blogpost von mir angekündigt, möchte ich nun ein wenig konkreter auf die Flora Kroatiens eingehen. Für euch bin ich in den kroatischen Nationalpark Krka gereist, der seit 1985 als Nationalpark besteht und rund 110 Quadratkilometer groß ist. Es erwarteten mich ein unglaublich schöner Wasserfall, wilde Alpenveilchen in einem schönen Rosa, Aleppokiefern, deren harziger Duft bis zur Mitte des Flusses Krka reichte und viele andere Pflanzen. Rund 860 Pflanzenarten umfasst der Nationalpark.

Mit dem Mietwagen ging es zuerst zum Örtchen Skradin, um dort zu Fuß zum Touristeninfozentrum des Nationalparks zu gehen. Der Eintritt kostete im September 110 HRK. Das sind rund 15 Euro. In diesem Preis inbegriffen ist die Hin- und Rückfahrt mit dem Schiff zum Wasserfall Skardinski Buk. Die Fähre ging jede Stunde.

Der Nationalpark bietet rund um den Wasserfall Skardinski Buk einen tollen Holzsteg zum Spazierengehen bzw. zum Wandern. Der Weg führt direkt über den Wasserfall durch eine unglaublich schöne Pflanzenwelt.

Unter folgendem Link gibt es weitere Informationen zur Flora und auch Fauna des Krka für euch: http://www.nationalpark-krka.de/flora_und_fauna.php

Besonders beeindruckt hat mich das „wilde Alpenveilchen“, das in der freien Natur viel kleiner ist als in meinem Blumentopf auf der Fensterbank. Es wirkte irgendwie annmutig zwischen dem Getöse des Wasserfalls und dem dreiblättrigen Ahorn. Es wächst dort fast wie bei uns das Buschwindröschen auf einer größeren Fläche zwischen den Bäumen. An dieser Stelle empfehle ich sehr gern auch wieder den passenden Wikipedia-Artikel Europäisches Alpenveilchen.

Der Eintritt inkl. Fähre kostete 110 Kuna.
Mit der Fähre links im Bild ging es zum Wasserfall Skradinski buk.
Lautes Getöse macht der Wasserfall Skradin buk des Flusses Krka.
Der Wasserfall Skradinski buk ist ein Besuchermagnet des Nationalparks Krka.
Aleppokiefern säumen den Fluss Krka im gleichnamigen Nationalpark Kroatiens.
Der Duft des Harzes der Aleppokiefern ist unglaublich toll.
Wildes Alpenveilchen - auch Erdbrot genannt.
Im September ist das europäische Alpenveilchen stark verbreitet im Nationalpark Krka.
Das europäische Alpenveilchen gehört zur Familie der Primelgewächse.
Im Nationalpark Krka gibt es sehr viele wilde Alpenveilchen.
Dreiblättriger Ahorn hängt direkt über dem Wasser.
Rund 860 Pflanzenarten gibt es im Nationalpark Krka in Kroatien.
Herrlich spazieren gehen konnte ich durch den Nationalpark Krka.
Toll angelegte Wege für Spaziergänger und Wanderer im Nationalpark Krka.