Sind Erdbeeren mehrjährig?

Viele von euch haben sicherlich schon einmal selbst Erdbeeren im Garten oder auf dem Balkon aus dem Gartencenter, von Baumärkten, etc. eingepflanzt. Genau wie ich! Einer meiner ersten Beiträge beschäftigt sich mit Erdbeeren auf dem Balkon. Ich lebe in Berlin in einem Altbauhaus und mein Mann und ich haben keinen eigenen Garten. Da ich aber nicht auf Pflanzen verzichten wollte, habe ich dann tatsächlich Erdbeeren auf dem Balkon gepflückt. Das war vor zwei Jahren. Im letzten Jahr kamen dann zu der Erdbeersorte Polka einige Walderdbeeren hinzu (Fragaria vesca). 

Die Erdbeeren aus dem Jahr 2014 haben tatsächlich in 2015 noch einmal reiche Ernte gebracht. Ich konnte also nach und nach im Juni von der Pflanze naschen. Vor einem Monat habe ich die gut erhaltenen Pflanzen dann ein drittes Mal umgetopft mit neuer Erde. Auch die Walderdbeere hat den recht milden Winter in Berlin gut überstanden und sich bereits im letzten Sommer stark vermehrt, so dass ich einige Jungpflanzen umtopfen konnte.

Man sagt, man solle für einen besseren Ertrag die Erdbeerpflanzen jedes Jahr neu kaufen. Aber mir geht es ja nicht um den Ertrag. Dazu muss ich sagen, dass die Erdbeersorte Polka, die ich in 2014 angepflanzt habe, in 2015 mehr Früchte brachte, als im ersten Jahr… Probiert es einfach selbst aus! 🙂 Ich bin nun gespannt auf die nächsten süßen roten Früchtchen!

Eine richtige Pflanzanleitung findet ihr hier: Pflanzanleitung Erdbeeren

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Japanische Zierkirschen in Berlin – ein Blütentraum!

Japanische Kirschblüten in Berlin

Nachdem die Krokusse, Schneeglöckchen, Hyazinthen und Narzissen blühen, sind in der Regel – je nach Witterung und Standort – die Kirschbäume dran.

Zierkirschen sind besonders schön, wenn sie blühen

Besonders die rosafarbenen Blüten der Zierkirsche haben es uns dann angetan. Das zarte Rosa in Blüte dicht an dicht ergibt ein sehr romantisches Farbbild. Eine Reise nach Japan zur Kirschblütenzeit mag sicherlich ein absolutes Highlight sein. Aber ihr glaubt gar nicht, wie viele Zierkirschen und Kirschenbäume es in Berlin gibt!

Berliner Zierkirschen stammen zum Teil aus Japan – ein Geschenk zur Wiedervereinigung Deutschlands

Ich habe mich gefragt, warum es so viele von dieser japanischen Kirschenart in Berlin gibt und habe bei meiner Recherche eine interessante Info entdeckt: Der japanische TV-Sender Asahi freute sich so sehr über die Wiedervereinigung Deutschlands 1989, so dass er einen Spendenfonds für die Pflanzung japanischer Zierkirschen in Berlin ins Leben rief. So wurde aus der Anteilnahme der japanischen Bevölkerung an der Wiedervereinigung ordentlich Geld gespendet. Über eine Million Euro kamen dabei zusammen. Über 9.000 Bäume konnten somit – überwiegend in Berlin und Brandenburg – gepflanzt werden. Die Grünflächenämter der jeweiligen Berliner Stadtbezirke unterstützten die Pflanzungen. Der Namen der Kampagne nannte sich „Sakura-Campaign“.

Diese Info habe ich auf der Website der Berliner Stadtentwicklung entdeckt: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/stadtbaeume/de/sakura/ Auf dieser Seite findet ihr auch die Info, an welchen Orten es diese Pflanzungen gegeben hat. Nicht ganz uninteressant für ein romantisches Blütenshooting. Eine kleine Allee von prächtigen Zierkirschen gibt es unterhalb der Bösen Brücke an der Bornholmer Straße: Wikipedia Übergang Bornholmer Straße

Natürlich sind nicht alle rosafarbenen Zierkirschen, die es in Berlin gibt, Teil dieser damaligen Spendenaktion.

Verschiedene Variationen an Zierkirschen

Zierkirschen gibt es in vielen verschiedenen Variationen. Sie unterscheiden sich zum Beispiel in der Form des Wuchses. So gibt es einen überhängenden oder kugelförmigen Wuchs oder aber einen trichter- und säulenförmigen. Sie gehören zur Familie der Rosengewächse und blühen nur für eine sehr kurze Zeit. Sie trägt sogar Früchte, die essbar sind. Sie reifen von Mai bis Juli und färben sich purpurfarben-schwarz.

Kirschblüte in Japan

„Hanami“ (japanisch) ist ein weit verbreiteter Brauch in Japan und bedeutet soviel wie „Blütensehen“ oder „Blüten betrachten“. In Japan findet die Kirschblüte – ähnlich wie in Deutschland – von Ende März bis Anfang Mai statt.

Zierkirschen in Berlin
Die rosafarbenen Blüten der Zierkirsche sind einfach nur schön. Nicht kitschig!
Kirschblüten auf dem Weg zum Mauerpark.
Es wurden viele Zierkirschen am Gedenkstreifen der deutschen Teilung gepflanzt.
Zierkirschendetail
Kirschblüte im Detail. Blüte wächst aus Zweig.
Blüte der japanischen Zierkirsche - Detailaufnahme
Das Zartrosa der japanischen Zierkirschen. Die fünfzählige Blüte besitzt eine doppelte Blütenhülle.
Kirschblüten an einem Sonntag im April.
Dicht nebeneinander pflanzten die Grünflächenämter die japanischen Zierkirschen auf dem Weg Richtung Mauerpark in Berlin.
Japanische Zierkirschenblüten
Japanische Zierkirschenblüten
Aus Freude über die Wiedervereinigung Deutschlands spendeten die Japaner den Deutschen rund 9.000 Zierkirschen.
Aus Freude über die Wiedervereinigung Deutschlands spendeten die Japaner den Deutschen rund 9.000 Zierkirschen.
Japanische Zierkirsche in Berlin blühen wunderschön
Japanische Zierkirsche in Berlin blühen wunderschön

2015 ist Internationales Jahr des Bodens

Die meisten Pflanzen lieben nährstoffreiche Böden.

Ohne Boden unter den Füßen stehen wir ziemlich schlecht da. Im wahrsten Sinne des Wortes! Ich habe mich in meinen vergangenen Beiträgen überwiegend mit Pflanzen an sich beschäftigt und mich bisher nicht wirklich gefragt, wo kommen denn diese Pflanzen her bzw. was ist ihre Lebensgrundlage? Es ist der Boden. Unsere Erde. All das Gemüse und Obst, all die bezaubernden Blumen. Unser Wald! All dies zieht sein Leben aus dem nährstoffreichen Boden und versorgt uns wiederum mit wichtigen Mineralien, Nährstoffen und Vitaminen.

Ich finde es toll und gleichzeitig dringend notwendig, dass die Vereinten Nationen dieses Jahr zum „Internationalen Jahr des Bodens“ ausgerufen haben, nachdem der IUSS (International Union of Soil Science) und der Thailändische König Bhumipol einen Antrag an die UN gestellt haben, dieses Jahr so zu benennen. 160 Staaten haben diesen Antrag im Rahmen des FAO World Council verabschiedet.

Wir trampeln täglich auf dem Boden herum. Unzählige Male jede Sekunde auf der ganzen Welt, ohne dabei an die Folgen zu denken. Wir wollen immer das frischeste Obst und Gemüse (möglichst billig), wir wollen ein eigenes Haus (am liebsten neu bauen). Wir wollen ein eigenes Auto. Um damit fahren zu können, benötigen wir Straßen. Wir wollen große Supermärkte und Konsumtempel mit möglichst großem Parkplatz. Aber wir wollen gleichzeitig eine naturbelassene Umwelt.

„Bodenversiegelung durch Siedlungs- und Straßenbau führt dazu, dass auch heute noch Böden in unverantwortlich hohem Ausmaß für andere Nutzungen unwiederbringlich verloren gehen.“ (Quelle: Website des BGR)

Wir müssen uns darüber bewusst werden, dass wir auf Dauer nicht mehr alles haben können. Manche Dinge sind endlich. So auch die Ressourcen unserer Erde und damit die Nährstoffe unserer Böden. Darum soll mit dem Ausruf des Internationalen Jahr des Bodens (International Year of Soils) eine Plattform geschaffen werden, die zur Bewusstseinsbildung für die Bedeutung des Schutzes der Böden dient. Die Koordinierung der Aktivitäten auf nationaler Ebene wird gemeinsam von BMUB und Umweltbundesamt (UBA) durchgeführt.

Wirkungsweise organischer und mineralischer Nährstoffe (Ausschnitt aus der Grafik „Wie Dünger den Untergrund belebt – oder zerstört“ siehe unten). Foto: Heinrich-Böll-Stiftung u.a. Dieses Bild steht unter einer Creative Commons Lizenz.

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat zu diesem Anlass den Bodenatlas herausgegeben. Ihr könnt euch das Magazin auch als pdf herunterladen: http://www.boell.de/sites/default/files/bodenatlas2015.pdf

Hier seht ihr das offizielle Video des Year of Soils:

http://www.youtube.com/watch?v=TqGKwWo60yE

Hier geht es zur deutschsprachigen Fassung:
http://globalsoilweek.org/media-publications/videos/lets-talk-about-soil/

Alles zum Thema Boden auf der Website des BGR (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe):
http://www.bgr.bund.de/Boden

Die meisten Pflanzen lieben nährstoffreiche Böden.
Die meisten Pflanzen lieben nährstoffreiche Böden.
Nährstoffreicher Boden ist wichtig für die meisten Pflanzen.
Samen benötigen zum Wachsen nicht nur Wasser und Sonnenlicht, sondern auch den Boden, in dem sie sich verwurzeln können, um daraus ihre Nährstoffe zu ziehen.

Sanddorn ist eine Vitamin C Powerfrucht!

600 mg Vitamin C Power pro 100g Sanddornbeeren.

Sanddorn (lateinischer Name: Hippophae rhamnoides)

Sanddorn ist eine Pflanze, die ich bisher nur auf Verpackungen von Cremes und Tees im Reformhaus und Drogerien wahrgenommen habe. Seit Jahren. Letztens erst beim Einkauf in einem Biosupermarkt in Form von Sanddornsaft. Ansonsten bin ich damit noch nicht in Berührung gekommen. Ich habe diese Nutzpflanze bisher auch noch nie ausprobiert – sprich gekauft. Mir sind die Beeren des Sanddorns auch noch nie in der Obstabteilung beim Türken nebenan und auch noch nicht auf den Märkten im Prenzlauer Berg begegnet. Dies änderte sich eines Samstagvormittages auf dem Winterfeldtmarkt in Berlin-Schöneberg. Da stand ein Mann, Mitte 50 würde ich schätzen. Er kam aus Polen und hatte sich abseits des Marktes vor eine Kirche gestellt. Mit Brombeeren, Himbeeren, Mirabellen und Sanddorn. Wir kamen ins Gespräch und er hielt mir einen kleinen Ast voll mit Sanddornbeeren hin. Habe ich dann probiert. Sehr sauer! So wie Zitronen. Nur anders im Geschmack. Sie enthalten viel Vitamin C, so der Mann vom Markt. Er meinte, sie wachsen frei. Seine Quelle verriet er mir nicht. Ich kaufte mir drei Rispen und aß jeden Tag pur fünf bis zehn Beeren oder garnierte damit meinen grünen Salat – so wie der nette Herr vom Winterfeldtmarkt es mir empfohlen hatte. Sehr lecker, wenn man es sauer mag!

Sanddorn gehört zur Familie der Ölweidengewächse. In dieser Familie gibt es 50 bis 100 Arten, die sich in drei Gattungen zusammenfassen. Der Sanddorn ist die bekannteste und wohl wichtigste Art. Ursprünglich kommt der Sanddorn aus Nepal. Die Pflanze bevorzugt kalkhaltige Sand- und Kiesböden. Standorte sind hauptsächlich lichte Kiefernwälder, trockene Flussauen und Schotterfluren. Er wächst aber auch an felsigen Hängen und Kiesufern, an Meeresküsten (Dünen) und auch in Steppen. In Deutschland wächst er zerstreut vom Süden bis hoch in den Norden.

Das Fruchtfleisch der gelblich-orangenen Früchte weist eine hohe Konzentration an ätherischen Ölen auf. 100 Gramm der Früchte enthalten überdies rund 600 Milligramm Vitamin C. Ärzte empfehlen pro Tag 100mg Vitamin C in Form von natürlicher Nahrung zu sich zu nehmen. Darüber hinaus enthalten die Früchte Carotin, Vitamin B12 und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Wer einen eigenen Garten hat, kann diese Pflanze auch selbst anbauen. Dazu gibt’s hier weitere Informationen: http://www.mein-schoener-garten.de/de/gartenpraxis/nutzgarten/sanddorn-vitaminreiches-wildobst-60032

Sanddorn wird neben Sanddornsaft, – Marmelade, – Wein und – Likör auch im Bereich der Kosmetik angewendet, wie bereits eingangs erwähnt.

600 mg Vitamin C Power pro 100g Sanddornbeeren.
Sanddorn enthält sehr viel Vitamin C. Pro 100g sind es 600 Milligramm.
Die Sanddornbeeren sind gelblich orange.
Die Sanddornbeeren sind gelblich orange
Auf dem Winterfeldtmarkt in Berlin habe ich drei Rispen voll von Sanddornbeeren gekauft.
Auf dem Winterfeldtmarkt in Berlin habe ich drei Rispen voll von Sanddornbeeren gekauft.

Wie beschneide ich bloß meinen Johannisbeerstrauch?

So beschneidet ihr euren Johannisbeerstrauch

Seit zwei Tagen bin ich aus meinem Kroatienurlaub zurück, aus dem ich viele schöne Pflanzenaufnahmen für euch mitgebracht habe. Diese werde ich euch in den nächsten Tagen vorstellen.

Glücklicherweise hat sich meine liebe Nachbarin um meine Pflanzen während meiner Abwesenheit gekümmert, so dass keine von ihnen verdursten musste. Ich habe jedoch nicht daran gedacht, meinen Johannisbeerstrauch, der bei mir seit März dieses Jahres auf dem Balkon steht, zurückzuschneiden. So habe ich eben fix im Internet recherchiert und festgestellt, dass ich ihn schon längst hätte beschneiden können. Direkt nachdem der Strauch Früchte getragen hat. Zum Glück kann man Johannisbeersträucher aber auch noch bis zum Einbruch des Winters kürzen. Ich habe es direkt heute gemacht. Ist gar nicht so schwer. Da ich keine Gartenschere zuhause habe, hat mir ein Küchenmesser ausgeholfen.

Eigentlich sollte man jeden zweiten Seitentrieb kürzen und – je nach Anzahl der Haupttriebe ingesamt – auch die Haupttriebe bis zum Boden abschneiden. Dabei am besten keinen Stummel aus dem Boden schauen lassen, sondern komplett abschneiden!

Unter folgendem Link gibt es ein sehr schönes anschauliches Video, wie ihr euren Johannisbeerstrauch (rot, weiß oder schwarz) zurückschneiden könnt, damit die Pflanze auch in den nächsten Jahren noch Früchte tragen wird: Video Johannisbeerstrauch zurückschneiden

Kann ich meinen Johannisbeerstrauch auch im Winter einfach auf dem Balkon stehen lassen? Die Antwort lautet: JA! Aber bitte mit frostschützendem Material abdecken. Am besten mit Stroh oder gleich den ganzen Kübel mit einem isoliernden Material einwickeln und ihn am besten, sofern vorhanden, unter eine Überdachung platzieren, so dass er nicht direkt der Witterung ausgesetzt ist. Wenn es keinen Frost gibt, sollten alle Pflanzen auf dem Balkon auch weiterhin gegossen werden, da ansonsten die Gefahr besteht, dass die Pflanzen vertrocknen.

So beschneidet ihr euren Johannisbeerstrauch
So sah mein Johannisbeerstrauch vorm Zuschnitt aus.

 

So wird die rote Johannisbeere richtig zurückgeschnitten.
Und so sieht der Strauch aus, wenn er zurückgeschnitten worden ist.

 

Wie man den Johannisbeerstrauch richtig zurückschneidet.
Nun ist der Johannisbeerstrauch zurückgeschnitten und ich hoffe auf viele rote Beeren im kommenden Jahr.

 

Brombeeren wachsen so ziemlich überall

Brombeeren wachsen bei guten Bedingungen in der Tat wie "Unkraut".

Auf meinem Balkon habe ich nicht nur im Frühjahr Erdbeeren gepflanzt, sondern auch einen Brombeerstrauch. Klein und jung aus der Gartenabteilung eines Baumarktes geholt und ihm dann ein neues wohlig-warmes Zuhause gegeben mit viel Licht, Luft und Wasser. Der Brombeerstrauch wuchs dann auch seit April ziemlich rasant heran. Es bildeten sich sehr viele Blüten, die so einige Brombeeren hervorbrachten. Zurzeit sind die meisten Früchte noch grün. Jedenfalls ist diese Pflanze sehr ertragreich und kam bisher auch ganz ohne meinen Bio-Dünger aus. Das Pflanzenlexikon, das ich mir vor einer Woche angeschafft habe, verrät mir über diesen Strauch, dass er in Wäldern, an Hecken, auf Kahlschlägen und Heiden wächst und in fast ganz Europa sehr häufig vorkommt.

Kauft ihr euch die Brombeeren aus dem Supermarkt, solltet ihr darauf achten, dass die Beeren alle reif sind. Denn: einmal gepflückt, reifen sie nicht mehr nach.

Die Brombeeren enthalten sehr viel Vitamin C, Folsäure und Eisen. Was ich noch nicht wusste, ist, dass auch die Blätter des Brombeerstrauches verwendet werden können. Zum Beispiel, um daraus einen Tee aufzugießen, der bei entzündetem Zahnfleisch helfen soll. Auch gegen Heiserkeit und Fieber kommt Brombeerblättertee zum Einsatz.

Als Kind bin ich oft im Wald unterwegs gewesen und habe auch Brombeeren gepflückt. Meine Eltern warnten mich aber immer wegen des so genannten Fuchsbandwurmes, der seine Eier auf die Beeren ablegen würde. Deshalb musste ich sie immer erst mit nach Hause nehmen und gut abwaschen. Das kann mir bei meinen Balkonbeeren nicht passieren. Es gibt zwar einige Füchse in Berlin, aber dass sie auf Balkone im 4. Stock klettern, ist mir bisher nicht bekannt!

Brombeerblüte
Brombeerblüte

Brombeeren auf dem Balkon

Brombeeren auf dem Balkon

Brombeere 3 (1 von 1)

Brombeeren wachsen bei guten Bedingungen in der Tat wie "Unkraut".
Brombeeren wachsen bei guten Bedingungen in der Tat wie „Unkraut“.
Brombeeren sind reich an Vitamin C, Folsäure und Eisen.
Brombeeren sind reich an Vitamin C, Folsäure und Eisen.

Erdbeeren auf dem Balkon

Erdbeerpflanze

Ich freue mich jedes Jahr wieder auf die Erdbeersaison! Am besten schmecken mir Deutsche Erdbeeren, frisch vom Erdbeerfeld. Erst am Donnerstag hatte ich mir 500g Erdbeeren gekauft. Die ersten in diesem Jahr. Das Wunder der Erdbeere wollte ich jedoch mit eigenen Augen erleben. So pflanzte ich in einen großen rechteckigen Tontopf drei Erdbeerpflanzen aus der Gartenabteilung eines Baumarktes aus der Nähe. Auf dem Etikett steht lediglich „Erdbeere Elsanta“. Vor ungefähr vier Wochen habe ich sie eingepflanzt und mittlerweile trägt jede Pflanze fast zehn Früchte. Ein Traum auf dem Südbalkon. Eine prima Pflanzanleitung für Erdbeerpflanzen gibt es hier: http://www.erdbeeren.de/pflanzanleitung.php

Was ihr alles mit den süßen Früchtchen anstellen könnt, seht ihr auf der Website des Magazins essen & trinken essen & trinken.

Was passiert mit der Erdbeerpflanze im Winter? Es ist kein Problem, sie auf dem Balkon stehen zu lassen, denn Erdbeeren sind mehrjährige Pflanzen. Einfach das Laub entfernen, etwas Reisig oder Stroh drauf streuen und nah an die Hauswand stellen. Das sollte ausreichen, um die Pflanze vor Frost zu schützen. Ab und zu sollte sie – auch im Winter – gegossen werden. Detailliertere Infos dazu gibt es auf dieser Website: http://www.erdbeeren-pflanzen.de/erdbeerpflanzen-faq.htm

Übrigens: Die Erdbeeren (Fragaria) sind eine Gattung in der Unterfamilie der Rosoideae innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Erdbeeren gehören zu den Sammelnussfrüchten und nicht zu den Beeren. Es gibt mittlerweile rund 20 Arten weltweit. Sie sind überwiegend in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel verbreitet. Weitere ausführlichere Infos erfahrt ihr auf Wikipedia.

Viele grüne Erdbeeren
Auch diese grünen Erdbeeren werden noch Rot.
Balkonerdbeeren
Drei Erdbeerpflanzen.
Erdbeerpflanze
Die Erdbeerpflanze freut sich über sehr viel Sonne.