Das Riemenblatt oder die Klivie – rotorangene Blütenpracht aus Südafrika!

Liebe LeserInnen! Die Osterfeiertage sind vorbei. Der Alltag hat mich bereits wieder eingeholt. Über die Feiertage bin ich bei meiner Familie im Osnabrücker Land gewesen. Dort, wo angeblich die glücklichsten Menschen leben sollen. Wahrscheinlich, weil sie alle soviel Platz haben, um viele und große Pflanzen bei sich zuhause zu haben. Am Wetter kann das Glücklichsein jedenfalls nicht liegen. Denn 80 Prozent meiner Besuche in meiner Heimat sind von Regenwetter geprägt…

Klivie ist eine faszinierende Blütenpflanze

Zuhause machte ich die Entdeckung einer unglaublich faszinierenden Blütenpflanze, von der ich bisher noch nie etwas gehört, gesehen oder gelesen habe. Die Klivie oder, wie der Volksmund die Pflanze nennt, das Riemenblatt. Der lateinische Name ist clivia miniata. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Südafrika.

Standortwechsel mag die Klivie nicht gern

Die Klivie sollte nicht in die pralle Frühlings- oder Sommersonne gestellt werden. Sie mag es lieber ein wenig halbschattig, kann aber ohne Bedenken die winterliche Sonne vertragen. Ganz wichtig ist jedoch, dass die Klivie in der Regel keinen Ortswechsel mag. Sie sollte somit bestenfalls immer an einem Standort stehen, an dem sie morgens und abends Sonne bekommt. Sie ist sogar so „eigensinnig“, dass sie am liebsten nicht einmal gedreht werden möchte, sondern immer mit derselben Seite zum Licht/Fenster stehen mag. Sie kommt mit normaler Zimmertemperatur von 18 – 25 Grad gut zurecht. Kann aber auch von Oktober bis März/April gut bei 5-10 Grad Celsius überwintern. Sie sollte vor Regen geschützt sein.

Düngen erlaubt bei relativ geringem Nährstoffbedarf

Von April bis September kann die Klivie gedüngt werden. Als Substrat eignet sich Kakteenerde oder ganz normale Blumenerde. Der Nährstoffbedarf der Pflanze ist relativ gering. Das bedeutet, dass es nach einem Umtopfen noch nach zwei bis drei Jahren ausreichend ist, sie zu düngen.

Das solltet ihr beim Gießen beachten

Gegossen werden sollte das Riemenblatt vom Frühjahr bis Herbst so, dass die gesamte Erde des Topfes, in dem die Pflanze wächst, nass wird. Das Wasser, das auf dem Untersetzer landet, sollte direkt nach dem Gießen entfernt werden. Denn auch Klivien mögen keine Staunässe, da Schimmelgefahr besteht. Dann lässt man die Erde der Pflanze komplett austrocknen, bis erneut durchdringend gegossen wird. Im Winter benötigt die Klivie an einem kälteren Standort nur sehr wenig Wasser. Das Substrat sollte möglichst trocken gehalten werden. Gegossen wird im Winterhalbjahr nur in geringer Menge schlückchenweise ein bis ca. zweimal in der Woche.

Das Amaryllisgewächs blüht hauptsächlich im späten Winter bis zum Frühjahr. Es kann aber auch – je nach Standort und Temperatur – vorkommen, dass sie erneut im Sommer oder Herbst blüht. Die Blütenfarbe ist kräftig orange-rot.

Weitere Infos findet ihr unter: www.klivie.de und Wikipedia

_MG_0828

Klivien mögen in der Regel keinen Standortwechsel.
Im Winterhalbjahr die Pflanze bei 5 – 10 Grad Celsius trocken überwintern lassen und nur einmal bis zweimal wöchentlich schlückchenweise gießen.
Viele Amaryllisgewächse blühen im späten Winter und frühen Frühjahr!
Viele Amaryllisgewächse blühen im späten Winter und frühen Frühjahr!
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s